

Der heutige Gastbeitrag kommt von Joana M. Karger von Twago.de. Twago vermittelt Projekte und Freelancer weltweit.
Social Media Tools gehören inzwischen bei vielen Unternehmen und Freelancern zum guten Ton. Twitter, Skype, Facebook aber vor allem auch Corporate Blogs werden gern von Selbstständigen sowie von Unternehmen als Kommunikationsmittel herangezogen. Blogs eignen sich für die externe Kommunikation, da alle Informationen aus der Sicht der Unternehmen dargestellt werden können. Darüber hinaus fördern Blogs die Kundennähe und die Einbindung in das Unternehmensgeschehen. Besonders für Freelancer stellen Blogs eine Arbeits- und Vermarktungsplattform dar und rufen zur Interaktion auf. Die Einrichtung der Kommentarfunktion ist dabei die Basis für Feedback und Kritik. Insgesamt gewinnt das Unternehmen durch die Erstellung von Blogs eine persönliche Note und gibt den Kunden das Gefühl der Transparenz.
Damit die Kunden und die Zielgruppen den Blog überhaupt finden und lesen, muss der Blog bekannt gemacht werden. Wichtig ist es, dass dies auch außerhalb der Blog-Domain passiert. Die Sichtbarkeit in Google ist dabei das wichtigste Instrument. Im Online-Marketing wird dies Suchmaschinenoptimierung (SEO) genannt. Suchmaschinenoptimierung ist die weniger kostenintensive Variante der Platzierung auf den ersten Google-Seiten. Google filtert in der organischen Suche jene Ergebnisse, die für den Kunden den höchsten Nutzen aufweisen. Je wichtiger die Webseite für das vom Kunden gesuchte Keyword ist, desto höher wird die Seite bzw. der Blog gerankt.
Optimieren Sie Ihre Blog-Beiträge
Da Google eine textbasierte Suchmaschine ist, legt der Internet-Riese großen Wert auf informativen Content. Landing Pages, Webseiten sowie Blogeinträge sollten aus diesem Grund für die Suchmaschinen optimiert werden. Dabei spielen die Überschriften und der Text-Content die größte Rolle. Schlüsselwörter sollten in der Nähe oder, bestenfalls, im Titel lokalisiert sein. Suchmaschinen legen großen Wert darauf, die Schlüsselwörter in Titelnähe zu finden. Darüber hinaus ist es für die Leser wesentlich nützlicher, wenn sie das Suchergebnis direkt am Anfang finden, da sie sonst die Seite schnell wieder verlassen.
Die Länge von Blog-Einträgen sollte zwischen 300 und 800 Wörtern liegen – also nicht zu kurz und nicht zu lang sein. Darüber hinaus sollte auf eine gute Lesbarkeit und eine sinnvolle Struktur geachtet werden. Dafür sorgen Zwischenüberschriften und strukturiert gesetzte Absätze. Um Google die Bewertung leichter zu machen, können wichtige Wörter fett oder kursiv geschrieben werden. Sogenannte Tags, auch sinnverwandte Schlagwörter genannt, sind für eine Kategorisierung sinnvoll. Dabei sollte nicht mehr als zehn Tags gesetzt werden. Meistens reichen drei qualitativ hohe Tags, bzw. Schlagwörter.
Auch Bilder spielen eine Rolle, wenn sein Blog hoch gerankt werden soll. Dies kann durch sogenannte Alt-Tags erreicht werden. Tags sind alternative Text-Beschreibungen. Da, wie schon erwähnt, Google eine reine textbasierte Suchmaschine ist, sollte eine adäquate Beschreibung des Bildes gewählt werden. Wichtig ist dabei auch die Integrierung des Schlüsselworts in den Dateinamen.
Vermeiden Sie duplizierten Content
Google hat sich inzwischen weg von der Quantität und hin zur Qualität entwickelt. Der Text-Content der Webseiten wird von Google geprüft, um einen eventuellen doppelten Inhalt aufzuspüren. Duplizierter Content, wie es im Online-Sprachgebrauch heißt, bedeutet, dass sich derselbe Text auf anderen Blogs oder auf einer Internet-Seite im Internet schon befindet – ob selbst kopiert oder geklaut. Google legt jedoch größten Wert auf unique Content. Es ist ein Trugschluss, dass ein Blog-Eintrag öfter gelesen wird, wenn er auf möglichst vielen Blogs oder Seiten im Internet steht. Denn unter Umständen wird der Blog von Google sehr schnell aus dem Index geworfen.
Möchte man seine Leser auf lesenswerte Beiträge aufmerksam machen, kann man in seinem Blog auf andere Seiten verweisen und diesen Hinweis dann verlinken. Eine weitere Möglichkeit ist, wenn man den schon existierenden Artikel kurz anreißt und dann den Link für weitere Informationen setzt.
Externe Links und Backlinks dienen als Katalysatoren
Um seinen Blog zu fördern ist jedoch nicht nur die interne Verlinkung, sondern auch die externe Verlinkung wichtig. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Links zu semantisch gleichen Seiten abgehen, die dazu noch vertrauenswürdig scheinen. Andernfalls wird man von Google schnell als Spammer betrachtet und sein Blog wird nicht mehr gerankt.
Darüber hinaus sollte bedacht werden, dass auch andere Seiten zu seinem Blog linken. Diese „Empfehlungen“, auch Backlinks genannt, sind wichtige Indikatoren der Wertigkeit einer Seite für Google. Darüber hinaus bringen die Backlinks neue Besucher auf die Seite. Um diese zu erreichen, muss man seinen Link auf anderen Seiten integrieren. Dies kann erreicht werden, wenn man Foren oder Blogs kommentiert und seinen Link einfügt oder wenn man Freundschaften mit anderen Blogs knüpft, um dort einen Link zu setzen. Im Gegenzug dazu kann man die anderen Blogs auch verlinken. Um nicht aus dem Index von Google geworfen zu werden, sollte man darauf achten, dass man die Foren und Blogs nicht zuspamt, also mit eigenem Content und Kommentaren überhäuft.
Optimierung der Conversion
Für eine adäquate Optimierung der Conversion ist eine Interaktion unerlässlich. Wichtig für dieses Ziel ist, dass man die Leser dazu bekommt, seinen Blog zu kommentieren. Die Leser können ihre Meinung niederschreiben, einen Fehler benennen oder einfach Feedback geben. Diese Interaktionen zeigen dem Blog-Autor, dass sie den Blog mögen und diesen auch verlinken. Damit ist der erste Grundstein für eine Blogfreundschaft gesetzt. Die einfachste Variante Leute zum Kommentieren zu bewegen ist, sie aktiv danach zu fragen. Ein individueller Schreibstil und die Frage nach der Meinung kann ein erster Schritt in die richtige Richtung bedeuten. Wichtig ist auch, dass sich die Leser zum Kommentieren eingeladen fühlen.
Social Media Tools
Möchte man seinen Blog bekannt machen, ist man auf diverse Social Media Tools angewiesen. Bookmarking Tools, wie Delicious, Digg oder Stumble Upon bringen mehr Nutzer auf den Blog und man erhält nützliche Links für den eigenen Blog. Dafür sind die meisten Bookmarking Tools unter dem Blog-Eintrag aufgelistet.
Ein weiteres wichtiges Tool ist Twitter. Hierbei handelt es sich um ein – Echtzeit-Medium. Damit können Blogbeiträge sofort veröffentlicht werden, so dass alle Leute die einem folgen direkt benachrichtigt werden. Auch Facebook, Xing und Co. sollten für die externe Kommunikation genutzt werden. Um professionelle Facebook Anwendungen zu erstellen, sind jedoch ausreichende Programmierkenntnisse gefragt oder man beauftragt einen HTML-Programmierer.
Joana M. Karger, twago.de
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