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Warum die großen Unternehmen an Einfluss verlieren

In der Old Economy arbeiten viele in vertikal strukturierten Großkonzernen, die für die meisten Geschäftsmodelle enorme Kapitalinvestitionen und Skaleneffekte benötigen.
Die Technologie hat das alles verändert.

Anstatt alle Unternehmensfunktionen im eigenen Haus umzusetzen und für alle Aufgaben Personal einzustellen, können Unternehmen ihre Aufgaben heute auslagern. Die Technologie ermöglicht es heute Aufgaben überall und zu jeder Zeit zu erledigen.

Stellen Sie sich das als ein Peer-to-Peer-Arbeitsnetzwerk vor, indem Spezialisten Ihre Arbeitskraft und Ressourcen dem Netzwerk zur Verfügung stellen, um Aufgaben und Projekte zu erledigen. All das findet auf einem offenen Markt statt. Die Teilnehmer gehören dabei nicht zur selben, geschlossenen Unternehmensstruktur.

Das gilt ganz besonders für Unternehmen im Bereich Unterhaltung, Medien, Bildung, Informationsprodukte und Finanzdienstleistungen, bei denen keine physischen Produkte hergestellt werden. Wobei Outsourcing auch das möglich macht.

Kleinere Unternehmen sind heute wesentlich existenzfähiger. Die Kosten um ein Unternehmen im Bereich der Informationsprodukte zu starten sind nahezu null. Mit nahezu nicht existenten Gemeinkosten, hoher Flexibilität und der Fähigkeit jederzeit den Kurs zu ändern, haben kleine Unternehmen und Freiberufler heute einen immensen Vorteil. Es lohnt sich nicht mehr groß zu sein.

Den Untergang der Old Economy kann man tagtäglich in den Nachrichten verfolgen. Wir sprechen hier beispielsweise vom Zeitungssterben, Bankenpleiten, der Abwanderung von Produktion in Niedriglohnländer, der Wechsel zu digitalen Informations- und Unterhaltungsformaten oder die Verfügbarkeit kostenloser Downloads.

Ihre Chancen sich als Unternehmer oder Freiberufler selbst zu verwirklichen und nach dem Konzept des Lifestyle-Designs ihr Leben zu gestalten sind dafür umso größer.

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Bild: Corporation by Matt Niemi