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5 Fehler die Kleinunternehmer unbedingt vermeiden sollten

Um ein Produkt oder eine Dienstleistung an den Mann oder die Frau zu bringen, müssen Sie einige Fehler unbedingt vermeiden. Gerade bei der Zusammenarbeit mit Kleinunternehmern sind Kunden oft verunsichert und versuchen das Risiko so gering wie möglich zu halten. Viele Kleinunternehmer verpassen Chancen, aufgrund schlechter Gewohnheiten oder mangelnder Vorbereitung bei der Vermarktung ihres Produktes. Im Folgenden geht es in erster Line um die Vertrauenswürdigkeit und Glaubwürdigkeit von Kleinunternehmern.

Die 5 größten Fehler die Kleinunternehmer vom Erfolg abhalten:

1. Mangelnde soziale Kompetenz

Mangelnde soziale Kompetenz ist unter Kleinunternehmern leider weit verbreitet. Sie entscheidet oft darüber, ob man langfristig erfolgreich ist oder nicht. Es ist wichig, dass Sie mit Ihrem Umfeld auf der gleichen Wellenlänge liegen und sich entsprechend verhalten oder anpassen können.

Einige Beispiele:

  • Neigen Sie dazu in Gesellschaft zu viel zu reden, oder noch schlimmer, zu viel von sich selbst zu erzählen? Niemand interessiert sich dafür wie lange Sie im Stau gestanden haben oder was Sie sich im letzten Urlaub tolles gekauft haben. Smalltalk ist wichtig und sollte gekonnt geführt werden. Einen schönen Beitrag zum Thema finden Sie im Rhetorikblog.
  • Sind Sie gekleidet wie ein Geschäftsführer oder wie ein Kellner? Sie sollten immer der Situation angemessen gekleidet sein. Wenn Sie als Surflehrer auf Hawaii arbeiten, müssen Sie Ihren Kunden natürlich nicht im Anzug entgegentreten. Auf einem Networkingevent kann das aber schon wieder hilfreich sein. Das Verhältnis muß einfach stimmen. Jeder sollte mindestens 3 Top-Outfits besitzen, um bei jeder Gelegenheit das richtige zur Hand zu haben. Für die Männer: Die Farbe der Krawatte und die Schuhe sind extrem wichtig. Kleiden Sie sich nicht wie ein Papagei.
  • Können Sie die Dinge auf den Punkt bringen oder müssen andere Ihnen Fragen stellen, um präzise Antworten zu erhalten? Es ist wichtig, dass Sie in wenigen Sätzen beschreiben können was Sie machen und wie Ihre Zielgruppe aussieht. Im englischen gibt es den Begriff “elevator pitch”, frei übersetzt, Aufzugspräsentation. Es bedeutet, dass Sie während einer Fahrt mit dem Aufzug die eben genannten Punkte präzise und verständlich kommunizieren können.
  • Wie gehen Sie mit neuen Kontakten oder Interessenten um? Seien Sie kein Stalker. Auch hier ist wieder das richtig Maß entscheidend. Wenn nichts anderes vereinbart wurde, können Sie innerhalb der ersten 3 Monate nach dem ersten Kontakt eine E-Mail schreiben, eine Nachricht hinterlassen und einen Anruf tätigen. Wenn Sie Ihren neuen Kontakt wöchntlich kontaktieren, wird das sicher nicht dienlich sein.

2. Eine unprofessionelle Website

Es ist verwunderlich, dass viele Kleinunternehmer Ihren Internetauftritt immernoch vernachlässigen. Wann haben Sie das letzte mal in den “Gelben Seiten” geblättert? Die meisten potentiellen Kunden werden im Internet nach einem Dienstleister suchen. Da wir uns hier ohnehin auf Geschäftsmodelle im Internet konzentrieren, ist dieser Punkt natürlich unerlässlich. Es ist extrem wichtig, dass Sie auch online professionell auftreten. Viele machen den Fehler, ihre Homepage schon zu bewerben bevor sie überhaupt fertig ist. Kommt ein Interessent auf Ihre Seite und findet dort eine Baustelle, so ist die Chance sehr gering, dass er nochmal wiederkommt. Es ist heute wirklich nicht mehr schwer eine professionelle Homepage aufzubauen. Lesen Sie dazu auch meinen Artikel über die Außendarstellung von Kleinunternehmern.

3. Die Email Adresse

Stellen Sie sicher, dass Ihre Email-Adresse immer auf Ihre eigene Domain lautet und erreichbar ist. Nutzen Sie für Ihren geschäftlichen Email Verkehr keine FreeMail Anbieter, wie gmail, gmx, web.de usw., es sei denn, Sie haben sie mit Ihrer Domain verküpft.

4. Mangelnde Investition in die eigene Marke

Erstellen Sie für Ihr Unternehmen ein professionelles Logo. Wenn Sie das nicht können, lassen Sie es von jemand anderem machen. Nutzen Sie keine kostenlosen Visitenkarten. Das schadet Ihrem Unternehmen nur und macht nicht den Eindruck, als würden Sie es ernst meinen.

5. Die Telefonnummer

Ihr Unternehmen sollte unbedingt eine eigene Festnetznummer und einen Anrufbeantworter haben. Nutzen Sie nicht Ihre Handynummer. Sie würden damit niemals ein größeres Unternehmen als Kunden gewinnen. Nutzen Sie für Ihren Anrufbeantworter keine Standardansage, sondern besprechen Sie Ihn immer selber mit einer individuellen Ansage. Noch besser, nutzen Sie einen Sekretariatsservice.

Fallen Ihnen noch weitere Fehler ein, die man als Kleinunternehmer unbedingt vermeiden sollte? Wenn ja, dann ab in die Kommentare damit…

Bild: wrong.way2 by Juan Haro Rodríguez